Religiöser Fanatismus in Wolfgang Jeschkes „Social-Fiction“ Roman Dschiheads (2013)

Radwa Imam 


Abstract


Dieser Aufsatz analysiert Wolfgang Jeschkes Dschiheads (2013) als Exempel eines „Social-Fiction“ Romans. „Social-Fiction“ ist ein Subgenre von „Science-Fiction“; es geht um Texte, in denen die gesellschaftliche Analyse überwiegt. So greift der Science-Fiction Autor Wolfgang Jeschke in Dschiheads die gesellschaftliche Problematik des religiösen Fanatismus auf, um damit kritisch die Rolle der Religion in der Gesellschaft zu thematisieren. In der Analyse werden dabei insbesondere Foucaults Thesen zum Funktionieren der Macht berücksichtigt. Die Thematisierung der Religion in Science-Fiction, lässt sich an unterschiedlichen Aspekten und Motiven von Jeschkes Text darlegen. Der Aufsatz versteht sich als Beitrag zur Diskussion darüber, wie die Science-Fiction als Social-Fiction mit der Thematisierung von Religion und religiösem Fanatismus umgeht, und welche Perspektiven dieses Genre zur Auseinandersetzung über Religion und Gesellschaft beitragen kann.


Other data

Issue Date 2019
Publisher Wiley-Blackwell on behalf of the American Association of Teachers of German
Journal The German Quarterly. 3/2019 - vol. 92 
URI http://research.asu.edu.eg/handle/123456789/170298
ISSN 0016-8831


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